Das Land Angst

Im Lande Angst wohnen die Bürger ängstlich.
Sie lebten zufrieden und glücklich, sie hatten eine Wohnung, ein Haus, sie hatten Krankenhäuser, zu essen und zu trinken.
Die Kinder aus dem Land Angst gingen zur Schule, machten Hausaufgaben und spielten in Ihrer Freizeit spiele wie Kinder über all auf der Welt.
Doch im Lande Angst gab es zwielichtige Menschen, diese wollten sich die Macht des Staates aneignen, sie haben eine Religion die Güte und Vergebung beinhaltet, die Menschen anderen glaubens respektiert, verfälscht.

So wurde aus dieser Religion eine Menschenverachtende und mordende Bestie.
Die Bürger des Landes Angst fürchteten sich vor dieser Bestie.
Einige standen auf und stellten sich dieser Bestie, sie wollten die Bestie aus ihrem Land vertreiben.
Andere erinnerten sich, in der Schule hörten sie einmal von einem Land, das nannte sich Paradies. In diesem Land namens Paradies bekam jeder, der dort ankam Geschenke, eine Wohnung, Kleidung und sogar auch Geld.
Die Jungen und starken Bürger des Landes Angst entschlossen sich zu gehen.
Die starken Männer ging zum großen Teil alleine, sie ließen Ihren Frauen und Kinder schutzlos zurück.
Das Paradies beschenke diese Menschen. Die Menschen, die Kinder hatten besonders.
Je mehr Kinder die ängstlichen Bürger mit brachten, je mehr Geld bekamen sie.

So muss ein Paradies sein!
Schon bald hatten sich die Bürger aus dem Lande Angst an ihr neues Zuhause gewöhnt, sie wollten gar nicht mehr weg.
Je sicherer sich die Bürger des Landes Angst fühlten, je größer wurde ihr verlangen, die alten Bräuche aus dem Land Angst aufleben zu lassen.
Einigen Bürgern des Landes Angst gelang es nicht, sich den Sitten und Gebräuchen des Paradieses unterzuordnen und sie merkten schnell, dass das Paradies darauf keine Antwort hatte.
Denn die Bürger des Paradieses waren in zwei Lager gespalten, das eine Lager sagte »man soll das nicht so eng sehen, den schließlich kennen die neuen Bürger unsere Kultur nicht«.
Das andere Lager sagte »wer sich hier nicht einordnen will, hat hier nichts zu suchen«.
Über den Streit, wie man mit denn neuen Bürgern umgehen soll, vergasen die Politiker des Paradieses die Bürger des Paradieses und vernachlässigten die eigenen Probleme.
Aber in einem waren sich die Politiker des Paradieses einig, da nun alle jungen und starken Bürger des Landes Angst hier im Paradies waren, musste das Paradies seine jungen Soldaten in den Krieg schicken um die Heimat der ängstlichen Bürger zu befreien.
Während die Soldaten des Paradieses in der Heimat der ängstlichen Bürger kämpften, füllten diese sich im Paradies ihre Bäuche und beschlossen ihrer Heimat, dem Lande Angst, den Rücken zu kehren.


Rein vorsorglich, dies ist kein Text der Fremdenfeindlichkeit oder Rassenhass schüren soll, der Autor hat Kunden, Lieferanten, Bekannte, Freunde und Familie mit ausländischen Wurzeln.
Ich will Sie, liebe Leser und hier sind auch die Bürger des Landes Angst angesprochen, zum Nachdenken und zur Diskussion einladen, ich möchte, das Sie sich diesen Text bzw. die Tondatei einen Monat lang immer mal  lesen oder anhören. Nach diesem Monat bestimmen sie ein davor und ein danach und achten Sie auf die Änderung Ihrer Gefühle und Ansichten.

 Schreiben Sie mir, wenn Sie eine ernst gemeinte Diskussion wollen!